Rodelnde Kinder am Bahndamm verursachen Zugverspätungen

| Foto: Bundespolizei |


Weil Kinder im Bereich der Weserbrücke in Bremen-Neustadt direkt neben den Gleisen spielten, wurde die Bahnstrecke Bremen – Oldenburg zeitweilig gesperrt.

Zwei 11-jährige Kinder sind am Mittwochnachmittag (10. Februar) mit ihren Schlitten vom verschneiten Bahndamm an der Weserbrücke gerodelt. Als ein Triebfahrzeugführer dies sah, informierte er die nachfolgenden Züge sowie die Bundespolizei. Die Strecke wurde gesperrt. Bundespolizisten, die den Ereignisort mit Blaulicht anfuhren, stellten dort zwei Jungen fest, die die Treppe zur Eisenbahnbrücke genutzt haben, um von der schneebedeckten Anhöhe mit dem Schlitten herunterzufahren.

Die Bundespolizisten klärten die Kinder ausführlich über die Gefahren auf Bahnanlagen auf und informierten die Eltern. Eine halbe Stunde war die Strecke in diesem Bereich gesperrt, wodurch sich zehn Züge verspäteten.

| Foto: Bundespolizei |

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang erneut eindringlich vor dem Betreten oder vor dem Spielen an Gleisanlagen. „Gerade von Kindern werden die Gefahren schneller Züge und langer Bremswege unterschätzt. In diesem Streckenabschnitt sind die Züge mit bis zu 100 Stundenkilometer unterwegs“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.