Intercity überfährt im Gleis liegendes Signalkabel

| Foto: Bundespolizei |


Ein Intercity der Deutschen Bahn hat am vergangenen Mittwoch (10. Februar) ein Signalkabel überfahren, das Unbekannte zuvor auf die Gleise gelegt haben.

Laut einer Mitteilung der Bundespolizei hatte der Zug das Kabel auf einer Länge von rund 120 Metern mitgeschleift und aus mehreren Verankerungen gerissen. Der Vorfall ereignete sich im Bereich der Bahnbrücke an der Forellstraße in Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen).


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Erste Ermittlungen von Beamten der Bundespolizei ergaben, dass das 140-adrige Kabel aus einem Rohr herausgezogen und dann auf die Gleise gelegt wurde. Einsatzkräfte sicherten  Spuren am Tatort. Am betreffenden Intercity (IC 115), der sich auf dem Weg von Münster nach Klagenfurt befand, wurden keine Beschädigungen festgestellt. Infolge der Tat verspäteten sich mehrere Züge.

Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und bittet mögliche Zeugen, die zwischen 7 und 8 Uhr morgens verdächtige Beobachtungen gemacht haben, um Hinweise.