Bundespolizei München stellt weniger Einreisen per Güterzug fest

| Foto: Bundespolizei (Symbolbild) |


Die Zahl der festgestellten Einreisen mit Güterzügen in die Bundesrepublik Deutschland ist im Raum München seit wenigen Jahren wieder rückläufig.

Wurden 2017 von der Münchner Bundespolizeidirektion noch insgesamt 565 Personen festgestellt, waren es 2018 bereits nur noch 122 und 2019 nur 65. Laut einem Sprecher der Bundespolizei­ gab es im Jahr 2020 zwar mehrere Verdachtsfälle illegaler Einreisen auf Güterzügen, jedoch konnten dabei stets keine Personen aufgegriffen werden. 

Für das laufende Jahr liegt die Zahl der entdeckten Personen im Bereich der bayerischen Landeshauptstadt bei drei. Diese wurden am Samstag von Beamten am Güterbahnhof München Ost aufgegriffen. Ermittlungen ergaben, dass mehrere Personen den Güterzug verlassen hatten, jedoch nur drei gestellt werden konnten. Die restlichen Personen unbekannter Anzahl waren über die Gleise geflüchtet, teilte die Bundespolizei mit. Während des Einsatzes war der Rangierbahnhof für den Bahnbetrieb gesperrt.