Grünen-Politiker Gastel: Deutsche Bahn kapituliert vor dem Winter

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Die Deutsche Bahn braucht nach Ansicht der Grünen eine Schneestrategie, mit der der Betrieb tatsächlich so weit wie möglich aufrechterhalten werden kann.

„Auf Eisenbahnstrecken bei Pulverschnee den Betrieb einzustellen, diese einschneien zu lassen und tagelang nicht zu räumen, ist keine Strategie, sondern die Kapitulation vor dem Winter“, kritisierte kürzlich der bahnpolitische Sprecher der Grünen, Matthias Gastel.

In der vergangenen Woche hatte die Deutsche Bahn aufgrund von starken Schneefällen, Frost und Schneeverwehungen tagelang den Bahnbetrieb in Teilen Deutschlands eingestellt. Glücklicherweise seien derzeit pandemiebedingt nur wenig Reisende unterwegs, betonte Gastel. Andernfalls „wäre das Chaos perfekt gewesen.“


Dabei hatte der DB-Konzern noch im vergangenen Jahr großspurig versprochen, dass man bestens für Schnee und Eis gerüstet sei. Nach eigenen Angaben wurden rund 70 Millionen Euro für die Wintervorbereitungen ausgegeben. Geholfen hat dies aber offenbar nicht viel.

Für die Zukunft fordern die Grünen zusätzliche Räumtechnik und deutlich mehr Personal.