Über 150 Millionen Euro für Tests mit Oberleitungs-Lkws

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Bisher sind für Projekte im Kontext der Oberleitungs-Lkw-Technologie 154,1 Millionen Euro bewilligt worden. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor.

Bei der Frage nach weiteren Fördermaßnahmen im Bereich der Oberleitungstechnologie im Straßenverkehr verweist die Regierung auf das im November 2020 vorgestellte Gesamt­konzept klimafreundliche Nutzfahrzeuge. Dieses sieht die Förderung der Beschaffung von Nutzfahrzeugen mit alternativen Antrieben vor. Außerdem sollen bis etwa zum Jahr 2023 weitere Pilotstrecken im Bereich dieser Technologie aufgebaut werden, insbesondere auf stark befahrenen Pendelstrecken.

Oberleitungs-Lkw (E-Lkw) sind elektrisch angetriebene Lastkraftwagen, die – ähnlich wie elektrische Lokomotiven oder Triebzüge – durch eine Oberleitung mit Strom versorgt werden. Sie sind als Alternative zum Diesel-Lkw gedacht.

Bislang seien für die Feldversuche insgesamt 16 Lkw mit Pantographen ausgestattet und gefördert worden, schreibt die Regierung. Außerdem heißt es in der Vorlage, dass auf den beiden existierenden Teststrecken bisher keine Unfälle in Verbindung mit E-Lkw bekannt seien.