Digitalvorständin Jeschke verlässt Bahnkonzern

| Foto: DB AG / Max Lautenschläger | aktualisiert |


Die Digital- und Technikchefin der Deutschen Bahn AG, Prof. Sabina Jeschke, gibt ihren Vorstandsposten nach weniger als vier Jahren wieder auf.

Das bestätigte am Donnerstag auch die Berliner Konzernzentrale. Sie werde ihr Amt zum 31. Mai „auf eigenen Wunsch“ aufgeben. Die Trennung geschehe im „besten freundschaftlichen Einvernehmen“, heißt es weiter.

Zuvor hatte bereits das Handelsblatt über den Schritt berichtet. Im Unternehmensumfeld habe es geheißen, dass sie sich mit ihren Ideen im Konzernvorstand nicht habe durchsetzen können, schrieb die Wirtschaftszeitung. Jeschkes derzeitiger Vertrag würde eigentlich erst Ende 2025 auslaufen – er war im Dezember 2019 um weitere fünf Jahre verlängert worden.

Die gebürtige Schwedin war im November 2017 zur DB gekommen. Ihre Entscheidung begründete Jeschke laut Pressemitteilung der Deutschen Bahn unter anderem damit, dass sie sich künftig stärker in die Startup-Szene – vor allem auf internationaler Ebene – und in Hightech-Entwicklungen einbringen wolle. Zuvor hat sie an der Universität Aachen als Direktorin des Cybernetics Lab gearbeitet.