Jerusalema Dance-Challenge wieder online – BRB einigt sich mit Warner Music

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Die „Jerusalema Dance-Challenge“, die seit Wochen in den Sozialen Medien – auch unter den Beschäftigten von Eisenbahnunternehmen – für Begeisterung sorgt, machte zuletzt Schlagzeilen wegen fehlender Lizenzierungen. Jetzt hat sich die Bayerische Regiobahn (BRB) mit dem Musik­rechte­inhaber Warner Music geeinigt.

Wie das private Eisenbahnunternehmen mit Sitz in Holzkirchen am Freitag mitteilte, war die Aufregung groß, als in den vergangenen Tagen erste Hinweise zur Lizenzproblemen anderer Unternehmen und Organisationen in den Medien hochkamen. „Wir haben sofort reagiert, das Video offline gestellt und Kontakt zum Rechteinhaber Warner Music aufgenommen“, sagte BRB-Geschäftsführer Fabian Amini. Anschließend wurde auf eine Lizenzierung der genutzten Musik hingewirkt. Gegen Zahlung einer „geringen Lizenzgebühr“ wurde das Video nun wieder online gestellt.

„Wir sind sehr froh, dass wir unser mit viel Herzblut gedrehtes Video zur ‚Jerusalema Dance-Challenge‘ nun wieder auf unseren Social-Media-Kanälen hochladen konnten“, erklärte der BRB-Chef erleichtert. Bereits vor der vorübergehenden Löschung hatte die Bayerische Regiobahn positive Kommentare erhalten.

Die zahlreichen Tanzvideos drücken für viele Menschen ein Zeichen von Hoffnung und Zusammenhalt vor allem jetzt in Corona-Zeiten aus. Auch andere Eisenbahnunternehmen und Verkehrsbetriebe haben in den vergangenen Wochen an der „Jerusalema Dance-Challenge“ teilgenommen. Einige der Videos sind allerdings aufgrund der fehlenden Lizenzierung wieder aus dem Netz verschwunden.