ÖBB planen Anschaffung weiterer Nachtzüge


Neben den bereits bestellten 13 Garnituren der neuesten Nightjet-Generation planen die ÖBB noch in diesem Jahr den Abruf von weiteren 20 Zügen.

Der Zughersteller Siemens Mobility und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) hatten im August 2018 einen Rahmen­vertrag geschlossen, der die Lieferung neuer Nightjet- und Railjet-Züge umfasst. Am Dienstag wurde der erste Wagenkasten der neuen Nacht­zug­flotte vorgestellt – der Fahrgast­einsatz ist ab Ende 2022 geplant. Die neuen siebenteiligen Nightjets bieten künftig ein barrierefreies Reisen und ermöglichen zudem die Mitnahme von Fahrrädern.


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Laut Österreichs Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) werden in den kommenden Jahren rund 500 Millionen Euro in die Zukunft der Nachtzüge investiert. „Das bedeutet nicht nur mehr Waggons, sondern auch mehr Destinationen und mehr Nachtzug-Linien“, so die Ministerin. Wie ÖBB-CEO Andreas Matthä am Dienstag betonte, sei die Entscheidung, 2016 ins europäische Nachtzuggeschäft einzusteigen, „goldrichtig“ gewesen. Die ÖBB seien bereits heute der größte Anbieter von Nachtzugreisen in Europa, so Matthä weiter. „Mit unseren neuen hochmodernen Nightjets überzeugen wir künftig mit mehr Komfort und Privatsphäre und stellen die Bedürfnisse der Fahrgäste klar in den Mittelpunkt.“


| Foto: Visualisierung / Siemens Mobility / ÖBB |