Rückgang bei Straftaten auf Bahnhöfen und in Zügen

2020 wurden auf Bahnhöfen und in Zügen rund 158.000 Straftaten festgestellt – etwa 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf einer Anfrage der FDP hervor, aus der die Deutsche Presse-Agentur zitiert. „Nach Auffassung der Bundes­regierung sind die Bahnhöfe und Züge in Deutschland sicher“, schreibt das Ministerium. Gleichwohl wurden wieder tausende Straftaten registriert, darunter 12.700 Gewaltdelikte wie Körperverletzung und Raub sowie 22.835 Eigentumsdelikte wie Taschendiebstahl. Das entsprach Rückgängen von etwa 12 bzw. 20 Prozent.

Zugenommen habe die registrierte Zahl von Sachbeschädigungen wie etwa Graffiti, die 27.783 erreichte – ein Plus von gut 9 Prozent. Außerdem wurden aus den Zügen mehr Gewaltdelikte gemeldet. Hier lag die Zahl der Fälle bei 3.573 – ein Zuwachs um 3 Prozent und die höchste Zahl seit Jahren. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Zügen und auf Bahnhöfen registrierte die Bundespolizei der Antwort zufolge von Mitte September bis zum Jahresende gut 236.000 Fälle.

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