Stundenlange Streckensperrung – Zug nach schussähnlichen Geräuschen gestoppt

Auf der Bahnstrecke zwischen Köln und Hürth kam es in den vergangenen Tagen wiederholt zu äußeren Einwirkungen auf vorbeifahrende Züge. Wie die Bundespolizei mitteilt, wurde zuletzt am Mittwoch (24. Februar) ein Intercity gestoppt, nachdem zuvor schussartige Geräusche wahrgenommen wurden. Laut den Ermittlern wurden bei der Nachschau insgesamt 30 kleinere Schäden am Lack, Schleifspuren an einigen Fenstern und Beschädigungen durch Splitterauswirkungen an vier Wagen festgestellt. Die Bundespolizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Der Vorfall sorgte für eine stundenlange Sperrung der Strecke, 131 Züge erhielten insgesamt 9.834 Verspätungsminuten. Beamte des kriminal­technischen Dienstes der Bundespolizei schließen einen Beschuss mittlerweile aus. Woher die äußeren Einwirkungen auf den Zug stammen, ist aber noch unklar. Bereits am Sonntag (21. Februar) war es zu einem vergleichbaren Vorfall gekommen, dabei wurde ein ICE beschädigt.

| Foto: Bundespolizei |