Département Moselle an deutsch-französischer Grenze wird zu Virusvariantengebiet erklärt

Das Robert-Koch-Institut (RKI) stuft das unmittel­bar an Deutschland angrenzende französische Département Moselle ab Dienstag als „Virus­varianten­gebiet“ ein. Das geht aus einer Auflistung des Instituts hervor, die am Sonntag aktualisiert wurde. Als Virusvariantengebiete gelten Regionen mit besonders hohem Infektionsrisiko durch das verbreitete Auftreten bestimmter SARS-CoV-2 Virus­varianten. In Moselle ist es die südafrika­nische Variante B1351.

Damit gilt ab Dienstag ein Beförderungsverbot für den grenzüberschreitenden öffentlichen Personenverkehr. Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem „Hoch­inzidenz­gebiet“ oder „Virusvariantengebiet“ aufgehalten haben, sind unter anderem verpflichtet, bereits bei Einreise einen Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 mitzuführen. Dieser Test darf frühestens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Die Polizei soll die Einhaltung der Regeln an der deutsch-französischen Grenze durch Kontrollen im Hinterland (Schleierfahndung) sicherstellen; Grenzkontrollen auf deutscher Seite soll es offenbar nicht geben.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur | Foto: Bundespolizei (Symbolbild) |