Bundesnetzagentur: Trassenentgelte der DB Netz AG für Fahrplanperiode 2022 genehmigt

Die Bundesnetzagentur hat am Freitag die Entgelte der DB Netz AG für die Nutzung von Zugtrassen für die kommende Netzfahrplan­periode genehmigt. Laut der Behörde werden die Trassenpreise damit zum 12. Dezember 2021 für den Nahverkehr um 1,8 Prozent und für den Fern­verkehr im Schnitt um ca. 3,8 Prozent steigen. Im Markt­segment „Punkt-zu-Punkt“, das insbesondere von Markteinsteigern und Wett­bewerbern der Deutschen Bahn im Fernverkehr genutzt wird, sinken die Entgelte hingegen um 21 Prozent. Die Preise für die Trassennutzung von Güterzügen steigen um 0,5 Prozent.

Wie die Bundesnetzagentur weiter mitteilt, habe man die Einschätzung vieler Verkehrs­unter­nehmen in Bezug auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie teilen können. „Gleichwohl deutet die aktuelle Studienlage darauf hin, dass die derzeitigen Nachfragerückgänge bis zum Ende des Jahres 2021 möglicherweise nicht vollständig, aber doch zu großen Teilen wieder ausgeglichen sein werden und die Entgelte daher in der nun genehmigten Form in Kraft treten können“, so die Behörde.

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