Finanzierungsvereinbarung für Ausbaustrecke (Berlin –) Angermünde – Stettin unterzeichnet


Bund und Deutsche Bahn haben am Montag die Finanzierungsvereinbarung für den Ausbau der 49 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Angermünde und Stettin unterzeichnet. Damit sollen Berlin und die polnische Grenzstadt Stettin künftig noch enger zusammenrücken.

Für das Vorhaben stellt der Bund rund 380 Millionen Euro zur Verfügung, von den beiden Ländern Berlin und Brandenburg kommen je 50 Millionen Euro. Mit den Investitionen entsteht laut Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) „eine leistungsfähige Strecke zwischen Deutschland und Polen.“ Geplant sind ein durchgehender zweigleisiger Ausbau sowie die Elektrifizierung der Trasse. Durch das Projekt soll die Reisezeit von Berlin nach Stettin künftig nur noch 90 Minuten betragen. Das wäre 20 Minuten schneller als heute. Wie DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla ankündigte, sollen die Bauarbeiten möglichst noch in diesem Jahr beginnen. Außerdem ist die Modernisierung der fünf Bahnhöfe Passow, Schönow, Casekow, Petershagen und Tantow geplant. Voraussichtlich bis 2026 soll die Ausbaustrecke, die in zwei Bauabschnitte unterteilt ist, vollständig in Betrieb sein.


| Titelfoto: DB Netz AG |