ICE nach Kollision mit Hirsch schwer beschädigt


Ein mit 40 Reisenden besetzter ICE ist am Freitagabend (12. März) auf der Bahnstrecke Berlin – Hamburg mit einem Hirsch zusammengestoßen.

Bei dem Unfall, der sich nahe der Gemeinde Brahlstorf im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern ereignete, wurde der vordere Endwagen im Frontbereich stark beschädigt. Bei dem Zug handelte es sich um ICE 1526 auf dem Weg von Berlin-Südkreuz nach Hamburg-Altona. Verletzt wurde von den Reisenden niemand, wie die Bundespolizei mitteilte.

Nach Begutachtung des Schadens am Zug wurde der ICE mit Schrittgeschwindigkeit zum Bahnhof in Brahlstorf gefahren, wo die Reisenden in einen Folgezug umsteigen konnten. Die Bahnstrecke war durch den Unfall bis ca. 21.30 Uhr für gut zwei Stunden gesperrt. Durch den Vorfall kam es laut Polizeiangaben bei insgesamt 15 Zügen zu 365 Minuten Verspätung.


| Titelfoto: Bundespolizei |