Schneechaos im Februar lässt Pünktlichkeit spürbar einbrechen


Die Züge des Fernverkehrs der Deutschen Bahn waren im Monat Februar nur zu 74,9 Prozent pünktlich.

Das ist ein Rückgang um 8,4 Prozent­punkte im Vergleich zum Vormonat (Januar: 83,3 Prozent) und um 4,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresmonat (Februar 2019: 79,3 Prozent). Im Regionalverkehr sank die Pünktlichkeit hingegen nur um 1,8 Prozentpunkte auf 94,1 Prozent (Januar: 95,9 Prozent).

Nach Angaben des DB-Konzerns hatte vor allem der „außergewöhnlich massive Wintereinbruch“ zu „erheblichen Beeinträchtigungen des Verkehrs geführt“. Aufgrund des Schneechaos in der ersten Monatshälfte waren zahlreiche Züge verspätet unterwegs oder fielen infolge von Strecken­sperrungen aus. Für die tagelange Einstellung des Zugverkehrs war die Deutsche Bahn teilweise heftig kritisiert worden.


Hinweis zu den Pünktlichkeitswerten der Deutschen Bahn: Die dargestellten Prozentwerte geben den Anteil pünktlicher Halte in Bezug auf alle Unterwegs- und Endhalte wieder. Ein Halt wird bei der Deutschen Bahn als pünktlich gewertet, wenn die planmäßige Ankunftszeit um weniger als 6 Minuten überschritten wurde. Die Pünktlichkeitsstatistik bildet die mehr als 800.000 Fahrten von DB-Personenzügen eines Monats ab. Dabei fließen alle Verkehrshalte der mehr als 20.000 monatlichen Fahrten im Fernverkehr und der rund 780.000 monatlichen Fahrten im Nahverkehr – inklusive aller S-Bahnen – in die Pünktlichkeitserhebung ein. Ausgefallene Züge werden in der Statistik nicht erfasst.


| Titelfoto: DB AG / Claus Weber |