Bund und Deutsche Bahn: 2021 sollen 15 Ausbauprojekte vorangetrieben werden


Das Bundesverkehrsministerium und die Deutsche Bahn haben im Rahmen der jährlich stattfindenden sogenannten „Fulda-Runde“ 15 Projekte festgelegt, für die Finanzierungs­verein­barungen unterzeichnet, Planungen begonnen oder konsequent fortgeführt werden sollen.

Die Finanzierungsvereinbarungen umfassen unter anderem Investitionen von 52 Millionen Euro für die Umsetzung weiterer baulicher Maßnahmen von Überholgleisen für 740 Meter lange Güterzüge, 380 Millionen Euro für die Elektrifizierung und den zweigleisigen Streckenausbau zwischen Angermünde und Stettin an der deutsch-polnischen Grenze und 44 Millionen Euro für die Ausbaustrecke Berlin – Dresden. Ebenso dazu gehören die Ausbau­projekte Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg – Leipzig/Dresden (Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik und Erhöhung der Streckengeschwindigkeit von 120 auf 160 km/h), der Knoten Hamburg im Bereich des Rangierbahnhofs Maschen, der Bau eines dritten Umschlag­moduls im Bahnhof Kornwestheim, der sechsgleisiger Ausbau in Düsseldorf (Rhein-Ruhr-Express) und Maßnahmen zur Kapazitätssteigerung im Dresdner Hauptbahnhof (VDE 9).

Planungsstarts sind in diesem Jahr für die Knoten Frankfurt/Main (Fernbahntunnel), Knoten Hannover (dreigleisiger Ausbau zwischen Elze und Nordstemmen) sowie die Strecken Braunschweig – Abzweig Weddel (dreigleisiger Ausbau) und Nürnberg/Regensburg – Furth im Wald – Grenze Deutschland/Tschechien (Elektrifizierung) vorgesehen.

Planungsfortführungen soll es auf den Strecken Hof – Marktredwitz – Regensburg – Obertraubling (elektronische Stellwerke), Weimar – Gera – Gößnitz (Elektrifizierung) und Leipzig – Dresden (Ausbau Knoten Riesa) geben.


| Titelfoto: DB AG / Ralf Burmeister |