Deutsche Bahn passt Fernverkehrsangebot auf linker Rheinstrecke an


Weil die rechte Rheinstrecke wegen eines Felsabrutsches im Mittelrheintal bis in den April gesperrt bleibt, dünnt die Deutsche Bahn ihr Fernverkehrsangebot auf der linksrheinisch verlaufenden Bahnstrecke vorübergehend aus, um mehr Platz für den Regional- und Güterverkehr zu schaffen.

Zwischen dem 7. und 30. April verkehren ICE 925 und 926 sowie IC 2023 und 2024 nur zwischen Hamburg und Köln und entfallen im Rheintal auf dem Weg von und bis Frankfurt (Main). Dafür bleibt auch nach Ostern die Sitzplatzanzahl auf der Schnellfahrstrecke Köln – Frankfurt erhöht, indem einige ICE-Verbindungen mit zwei Zugteilen gefahren werden.


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„So ist weiterhin Reisen mit ausreichendem Abstand möglich. Gleichzeitig entsteht im Rheintal, einer der wichtigsten Güterzugmagistralen Europas, zusätzliche Kapazität für den Regional- und Güterverkehr“, teilte eine Bahnsprecherin am Dienstag mit. Bereits gebuchte Fahrkarten für die ausfallenden Züge sind in über die Schnellfahrstrecke verkehrenden ICE-Zügen gültig. Das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE), das die privaten Güterbahnen vertritt, hat die Maßnahme bereits ausdrücklich begrüßt.


| Titelfoto: DB AG / Axel Hartmann |