Eurostar in finanzieller Not – Britische Regierung lehnt Rettung ab


Laut Medienberichten steht die internationale Bahngesellschaft Eurostar kurz vor dem Bankrott.

Wie unter anderem der Nachrichtensender Euronews berichtet, verhandelt das in London ansässige Unternehmen derzeit mit seinen Geldgebern, weil demnächst ein 400 Millionen Pfund Kredit fällig wird. Die britische Regierung sieht sich für eine Rettung nicht zuständig, da sie ihren 40 Prozent Anteil an dem europäischen Unternehmen 2015 verkauft hatte. Aus ihrer Sicht sollte Frankreich helfen, denn die staatliche französische Bahngesellschaft SNCF hält 55 Prozent der Anteile.

Die Fahrgastzahlen auf den Eurostar-Linien sind seit März 2020 infolge der coronabedingten Einschränkungen um bis zu 95 Prozent eingebrochen. Aktuell gibt es nur noch eine tägliche Verbindung zwischen London und Paris sowie zwischen London und Amsterdam.


| Titelfoto: Pro Shots / Imago |