Hoher Sachschaden nach Zugkollision in Wolfsburg


Nach der Zugkollision im Wolfsburger Stadtteil Fallersleben hat die Bundespolizei Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Wie ein Bundespolizeisprecher auf Nachfrage sagte, hatte sich die Kollision am Mittwochabend gegen 18 Uhr ereignet. Dabei waren ein Güterzug und eine mit zwei Lokomotiven verkehrende Rangierfahrt auf Höhe einer Weiche seitlich zusammengestoßen. Drei Loks entgleisten, eine kippte sogar um. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Zur möglichen Unfallursache konnte der Sprecher noch nichts sagen. Es werde in alle Richtungen ermittelt.


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Der Sachschaden könnte sich nach ersten Schätzungen der Bundespolizei auf einen hohen sechsstelligen Betrag oder sogar auf über eine Million Euro belaufen. Auch die Bergungsarbeiten und die Instandsetzung der Infrastruktur werden vermutlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Der Fernverkehr ist infolge des Unfalls und der Streckensperrung zwischen Hannover und Wolfsburg stark beeinträchtigt. Reisende zwischen Hannover bzw. Kassel und Berlin müssen nach Angaben der Deutschen Bahn mit Verspätungen von bis zu 70 Minuten rechnen. Einzelne Züge werden umgeleitet und halten daher nicht in Wolfsburg, Stendal und Berlin-Spandau. Auch im Regionalverkehr kommt es zu Beeinträchtigungen.


| Titelfoto: Bundespolizei / privat |