Kinder legen Schrott ins Gleis – Güterzug-Lokomotive beschädigt


Der Lokführer eines Güterzuges musste am Mittwochabend (31. März) gegen 18.45 Uhr auf der Bahnstrecke zwischen Halle und Leipzig eine Schnellbremsung einleiten, weil sich Gegenstände im Gleis befanden.

Wie die Bundespolizei mitteilte, hatten drei Kinder im Alter von 7, 8 und 11 Jahren in der Ortslage Großkugel (Gemeinde Kabelsketal in Sachsen-Anhalt) Schrott auf die Gleise gelegt. Der Güterzug überfuhr das Hindernis. Durch den Vorfall wurde die Lok beschädigt, unter anderem wurde eine Heizleitung abgerissen. Laut einem Bundespolizeisprecher konnte der Lokführer die Kinder anhalten und erfuhr ihre Personalien, bevor sie flüchteten. Beamte suchten anschließend die Eltern der drei Kinder auf und informierten sie über das Geschehen. Durch die Tat kam es bei vier Folgezügen zu Verspätungen von insgesamt 196 Minuten.


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Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang wiederholt daraufhin, dass Bahnanlagen keine Spielplätze sind. Kinder begeben sich durch derartiges Handeln in äußerste Lebensgefahr. Des Weiteren könne es im schlimmsten Fall zur Entgleisung eines Zuges kommen – mit gravierenden Auswirkungen für die Gesundheit anderer Menschen.


| Titelfoto: Bundespolizei (Symbolbild) |