Tschechien: Zugkollision vermutlich durch menschlichen Fehler verursacht


Nach dem schweren Zugunglück im Norden Tschechiens laufen die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache.

Wie ein Experte der zuständigen Aufsichtsbehörde laut der Nachrichtenagentur CTK sagte, ereignete sich der Unfall vermutlich, nachdem einer der beiden Züge ein Haltsignal über­fahren hatte.


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Bei der Kollision zweier Güterzüge war am Sonntagnachmittag ein Lokführer ums Leben gekommen. Der Lokführer des zweiten Zuges wurde verletzt. Ereignet hatte sich der Unfall im Bahnhof Světec nahe der Stadt Teplice. Durch den Zusammenstoß entgleisten mehrere Waggons, darunter drei mit Gas, wie CTK berichtete. Eine der Lokomotiven geriet in Brand, sei aber von der Feuerwehr gelöscht worden, bevor das Feuer auf die Ladung übergreifen konnte.


| Titelfoto: Feuerwehr |