Jugendliche mit Rollern auf ICE-Schnellfahrstrecke sorgen für Polizeieinsatz


Meldungen über Jugendliche im Bereich eines Bahntunnels haben am Sonntag (4. April) einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst.

Besorgte Bürger hatten gegen 18 Uhr die Polizei darüber informiert, dass sich mehrere Jugendliche mit Kleinkrafträdern und Motorrollern auf der Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Würzburg am Sengebergtunnel bei Morschen-Wichte im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis aufhalten würden. Der Vorfall sorgte für eine rund einstündige Unter­brechung des Zugverkehrs. Mehrere Polizeibeamte und ein Notfallmanager der Deutschen Bahn suchten den Bereich ab, konnten aber keine Personen mehr antreffen. Mehrere Züge verspäteten sich.

„Solche Verhaltensweisen sind absolut lebensgefährlich und natürlich auch verboten“, betonte die Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel, Polizeidirektorin Sonja Koch-Schulte. Züge seien auf dieser Strecke mit rund 250 km/h unterwegs; die Gefahr dabei getötet zu werden, sei sehr groß. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Hinweise von Zeugen nimmt die Bundespolizei unter der Telefonnummer 0561/816160 entgegen.


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