Stärkung des Schienenverkehrs in Sachsen-Anhalt


Die Bundesregierung zählt in einer Antwort auf eine Anfrage der FDP-Fraktion Maßnahmen auf, die in den vergangenen zehn Jahren unternommen wurden, um die größten Bahnhöfe in Sachsen-Anhalt als Schienenfernverkehrsstandorte zu stärken.

Nach Auskunft der Deutschen Bahn AG (DB AG) sei mit der Inbetriebnahme der Schnell­fahrstrecke Nürnberg-Erfurt-Leipzig/Halle-Berlin (Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8) insbesondere der Fernverkehrsstandort Halle (Saale) und Sachsen-Anhalt mit schnellen und häufigen Direktverbindungen beispielsweise nach Berlin, Frankfurt und München gestärkt worden. Zudem habe die DB AG in den vergangenen fünf Jahren über 800 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung des inneren Knoten Halle und der Zugbildungsanlage investiert, um diesen als Eisenbahnknoten für die Region zu ertüchtigen. Der Investitions­anteil in den Bahnhof Halle selbst betrage dabei etwa 100 Millionen Euro. Darüber hinaus werde die Infrastruktur der Bahnhöfe Köthen, Magdeburg, Lutherstadt Wittenberg und Stendal saniert, um deren Kapazität und Qualität zu erhöhen.


| Titelfoto: DB AG / Wolfgang Klee |