Zugkollision in Wolfsburg-Fallersleben durch menschlichen Fehler verursacht


Nach Angaben der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ist die Zugkollision in Wolfsburg-Fallersleben vor gut einer Woche auf einen menschlichen Fehler zurückzuführen.

Wie ein Sprecher der BEU auf Nachfrage mitteilte, hatte sich die mit zwei Lokomotiven verkehrende Rangierabteilung „trotz haltzeigendem Sperrsignal in Bewegung“ gesetzt „und fuhr dem nach Gleis 303 einfahrenden Zug EZK 58310 in die Flanke.“


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Bei dem Unfall, der sich am 31. März gegen 18 Uhr ereignete, waren eine Rangierfahrt und ein Güterzug auf Höhe der Weiche 352 seitlich zusammengestoßen. Drei Loks entgleisten, eine kippte sogar um. Die Bundespolizei teilte am Folgetag mit, dass sich der Sachschaden nach ersten Schätzungen auf einen hohen sechsstelligen Betrag oder sogar auf über eine Million Euro belaufen könnte. Laut dem BEU-Sprecher wurde eine Person leicht verletzt. Die näheren Umstände zu dem Unfall werden noch ermittelt und sind Teil der Untersuchungen durch die Unfallermittler.


| Titelfoto: Henning Scheffen / Imago |