Kinder legen Steine auf ICE-Strecke bei Winsen (Luhe)


Mehrere Kinder haben sich am Mittwochnachmittag (14. April) in höchste Lebensgefahr begeben, als sie Schottersteine auf die Gleise der Bahnstrecke Hamburg–Lüneburg–Hannover gelegt haben.

Laut einer Mitteilung der Bundespolizei hatten zwei Lokführer gegen 16.30 Uhr das Überfahren mehrerer Steine gemeldet. Ein weiterer Lokführer sah wenig später mehrere Kinder an der Strecke. Der Tatort lag am Ortsrand von Winsen (Niedersachsen). Eingesetzte Streifen von Bundes- und Landespolizei konnten vor Ort keine Kinder mehr antreffen. Die Strecke musste für rund 30 Minuten gesperrt werden. Dreizehn Züge verspäteten sich, zwei fielen aus. Die Bundespolizeiinspektion Bremen hat Ermittlungen zu diesem Vorfall aufgenommen und nimmt Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0421/16299-777 entgegen.

Ein Sprecher der Bundespolizei wies darauf hin, dass Eltern ihre Kinder für die Gefahren auf Bahnanlagen sensibilisieren sollten. Bahn und Bundespolizei betonen immer wieder, dass Bahngleise und abgestellte Züge oder Waggons keine Plätze zum Spielen seien. Nicht selten kommt es zu tödlichen Unfällen.


| Titelfoto: Bundespolizei |