Modernisierungsmaßnahmen auf der Bahnstrecke Wörth–Germersheim–Speyer


In der kommenden Woche beginnt die Deutsche Bahn mit den ersten Vorarbeiten, um die Strecke Wörth–Germersheim–Speyer fit für die digitale Zukunft zu machen.

Bis in den Spätsommer 2022 sollen die Alt-Stellwerke in Speyer, Germersheim, Wörth, Philippsburg und Rülzheim modernisiert bzw. ersetzt werden. Hierzu gehört auch die Erneuerung von 311 Signalen und 105 Weichen sowie die Modernisierung von 40 Bahnübergängen. Die Steuerung des Zugverkehrs auf der Strecke soll künftig aus dem zentralen ESTW in Germersheim erfolgen.


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Die ersten Vorarbeiten wie Vermessung, Baugrundsondierung, Baustelleneinrichtung und erste Kabeltiefbauarbeiten starten am Montag, wie eine Bahnsprecherin mitteilte. Dies geschehe „ohne Auswirkungen auf den laufenden Bahnverkehr.“ Ab dem 10. Mai sollen dann die Bauarbeiten, die in den nächtlichen Sperrpausen und an den Wochenenden ausgeführt werden, richtig anlaufen. Die Bahn weist darauf hin, dass Baulärm trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte nicht gänzlich zu vermeiden sei.

Der Bund stellt 500 Millionen Euro für moderne Stellwerkstechnik aus dem Konjunktur­pro­gramm zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie bereit. Innerhalb kürzester Zeit soll in insgesamt sieben Projekten die vorhandene Stellwerks- und Bahnübergangs­sicher­ungs­technik durch digitale Stellwerkselemente modernisiert werden.


| Titelfoto: DB AG / Patrick Kuschfeld (Symbolbild) |