Sonderzüge an Weihnachten waren zu 20 bis 30 Prozent ausgelastet


Die zwischen dem 18. und 27. Dezember 2020 eingesetzten Sonderzüge im Fernverkehr der Deutschen Bahn waren zu etwa 20 bis 30 Prozent ausgelastet.

Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion im Bundestag hervor. Wie es laut der Vorlage weiter heißt, wurden insgesamt 91 zusätzliche Fahrten im Rahmen dieser Kapazitätserweiterung durchgeführt. Öffentlich kommuniziert wurde eine Zahl von „rund 100 Sonderzügen“ für den genannten Zeitraum.

Für den Einsatz der Züge rund um die Weihnachtstage sei kein zusätzlicher Personalaufwand entstanden, hieß es. Ziel der Maßnahme war es, die Fahrgäste auf mehr Züge zu verteilen, damit diese die Corona-Abstandsregeln einhalten konnten. Aus der Antwort der Regierung geht ferner hervor, dass für die Sonderzüge Trassenentgelte von insgesamt 519.136 Euro angefallen seien.


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