Farbschmierereien an Zügen in Tübingen, Melsungen und Magdeburg


Auf einem Abstellgleis am Stellwerk des Tübinger Hauptbahnhofs (Baden-Württemberg) ist am frühen Montagmorgen (19. April) ein abgestellter Regionalzug von drei Unbekannten besprüht worden.

Gegen 02:30 Uhr beobachtete ein Bahnmitarbeiter die Personen dabei, wie sie das Fahrzeug mit Farbe beschmierten. Als die Sprayer den Zeugen bemerkten, flüchteten sie. Im Rahmen der anschließenden Fahndung konnte die Polizei keine Tatverdächtigen mehr antreffen, allerdings wurden entlang des Fluchtweges Beweismittel aufgefunden. Zur Höhe des Sachschadens konnten die Ermittler noch keine Angaben machen. Zeugenhinweise nimmt die Bundespolizei unter der Telefonnummer 0711/870350 entgegen.

Weiterer Vorfälle auch in Melsungen (Hessen) und Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

Ein ähnlicher Fall von illegalen Farbschmierereien wurde zudem am Samstag (17. April) im Bahnhof Melsungen festgestellt. Bislang unbekannte Personen hatten dort eine abgestellte Regiotram auf einer Fläche von rund 30 Quadratmetern besprüht. Mitarbeiter der Deutschen Bahn hatten die Sachbeschädigung gemeldet. Der Sachschaden liegt laut Schätzungen bei rund 2.500 Euro. Die ermittelnde Bundespolizeiinspektion Kassel ist unter der Telefonnummer 0561/816160 erreichbar.

Auch am Sonntag (18. April) gegen 10:35 Uhr wurden der Bundespolizei mehrere Graffitisprayer im Bereich der Abstellgruppe Magdeburg-Salbke gemeldet. Alarmierte Polizeistreifen nahmen vor Ort die Verfolgung von vier flüchtenden Personen auf. Ein 36-jähriger Tatverdächtiger konnte wenig später vorläufig festgenommen werden. Nach Angaben der Bundespolizei wurden zwei – auf insgesamt 114 Quadratmetern Fläche – besprühte Züge festgestellt. Die Beamten fanden im näheren Umfeld fünf Taschen mit insgesamt 68 Sprühdosen und mehrere Handschuhe auf. Die Ermittlungen zu den weiteren Mittätern dauern an.


| Titelfoto: Bundespolizei (Symbolbild) |