Kölner Verkehrs-Betriebe schließen Straßenbahn-Umbau der früheren Fahrzeugserie 2100 ab


Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) haben ihr Projekt „Umbau 2100er“ erfolgreich abgeschlossen.

Die Fahrzeugmodernisierung umfasste den Umbau von insgesamt 28 Straßenbahnen der früheren Serie 2100, die nun als Serie 2400 bezeichnet wird. Wie die KVW mitteilte, habe jetzt auch das letzte Fahrzeug alle Prüfungen und den vorgesehenen 2.000-Kilometer-Test erfolgreich absolviert und steht damit uneingeschränkt dem Fahrgastbetrieb zur Verfügung. Eine Neuanschaffung von 28 Neufahrzeugen wäre deutlich teurer gewesen.

Die KVB ist eines der ersten kommunalen Verkehrsunternehmen, das Stadtbahnen umfangreich saniert hat, anstatt diese neu zu beschaffen. Dadurch seien rund 40,6 Millionen Euro eingespart worden. Nach der umfangreichen Modernisierung können die Fahrzeuge der Serie 2400 laut der KVB nun weitere zwei bis drei Jahrzehnte im Liniendienst eingesetzt werden.

Begonnen hatte das Sanierungsprogramm bereits 2011 mit den praktischen Arbeiten am Prototyp. Zuvor wurden ab 2008 grundlegende Untersuchungen und Machbarkeitsstudien durchgeführt. „Möglich wurde das Projekt der Zweitverwertung durch die hohe Qualität des Stahls, der in den 1980er Jahren durch die damalige Firma DÜWAG verbaut wurde“, erklärte die KVB. Die Stadtbahnen der Serie 2100 wurden in den Jahren 1984 bis 1985 gebaut.


| Titelfoto: KVB |