Deutsche Bahn plant Impfzentren für eigene Mitarbeiter


Die Deutsche Bahn will ihren Beschäftigten bundesweit Angebote für eine Corona-Schutzimpfung machen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Dafür seien eigene Impfzentren geplant, in denen Mitarbeitende durch Betriebsärzte geimpft werden können, sobald dies möglich ist. Vorgesehen sind Impfzentren an bundesweit zehn Standorten. Die ersten Impfzentren sollen in München und Nürnberg entstehen. „Sobald ausreichend Impfstoffe zur Verfügung stehen, sollen so viele systemrelevante Mitarbeitende wie möglich ein Impfangebot von ihrem Arbeitgeber erhalten“, erklärte eine Bahnsprecherin.

Der Staatskonzern geht davon aus, dass ungefähr die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland als systemrelevant eingestuft sind. Sie gehören demnach zur Gruppe 3 in der Corona-Impfverordnung des Bundes. Darunter fallen unter anderem Menschen, die in „besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind“. Dazu gehören laut Impfverordnung auch das Transport- und Verkehrswesen.

Wie Bahn-Personalvorstand Martin Seiler betonte, sei die Entscheidung für eine Impfung freiwillig. „Es werde keine Impfprivilegien geben, weder für Mitarbeitende noch für Kunden“, fügte er hinzu.


| Titelfoto: DB AG / Pixabay | aktualisiert am 21. April 2021, 11:48 Uhr