Verschärfte Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr


In Landkreisen und Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 gilt ab sofort bundesweit die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder vergleichbaren Atemschutzmaske in Bussen und Bahnen.

Die Verschärfung für den öffentlichen Personenverkehr greift mit Inkrafttreten der sogenannten „Bundesnotbremse“ seit dem heutigen Samstag. Bislang galt eine FFP2-Maskenpflicht nur in einzelnen Bundesländern wie Bayern und Berlin. Die bislang andernorts zulässigen OP-Masken sind damit nicht mehr erlaubt.


MEHR ZU DIESEM THEMA

Außerdem ergeben sich durch das geänderte Infektionsschutzgesetz Folgen für nächtliche Reisen. So betreffe die Corona-„Notbremse“ laut dem Bundesinnenministerium nicht nur den Aufenthalt an einem Ort – sondern auch das Reisen von A nach B. Wer also für die Zeit zwischen 22 und 5 Uhr eine touristische Reise vorhabe, sollte diese aufgrund der Ausgangsbeschränkungen besser umbuchen oder anders planen. Ausnahmen gebe es nur für Beschäftigte im Schichtdienst oder dienstliche Reisen. Das Bundesverkehrsministerium erklärte laut Medienberichten, dass der Nah- und Fernverkehr per Bahn aufrechterhalten bleibe.


| Titelfoto: Imago / Sven Simon |