Zugfahren nur noch mit FFP2-Maske – Bundesweite Regel im Nah- und Fernverkehr


Mit Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes der Bundesregierung gilt seit Samstag in den Zügen des Nah- und Fernverkehrs die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder vergleichbaren Atemschutzmaske. 

Andere medizinische Masken, wie die OP-Masken, sind damit nicht mehr zulässig. Diese Vorgabe gilt bundesweit in allen Landkreisen und Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100. „Wir bitten alle Fahrgäste um die eigenverantwortliche Einhaltung der neuen Regel. Ohne eine entsprechende Maske können und werden wir Sie leider nicht mitnehmen“, teilte unter anderem die Eisenbahngesellschaft Erixx mit. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auch weiterhin auf das komplette Fahrtenangebot. “Wenn alle Züge unverändert fahren, gibt es genügend Platz, um die Abstände einhalten zu können”, so das Bahnunternehmen.

Trotz der nächtlichen Ausgangsbeschränkungen gilt in fast allen Regionen bislang weiterhin der reguläre Fahrplan. Wer allerdings zwischen 22 und 5 Uhr ohne wichtigen Grund unter­wegs ist, dem droht ein Bußgeld. Ausnahmen gibt es beispielsweise für Beschäftigte im Schichtdienst oder dienstliche Reisen. Touristische Ausflüge zu nächtlicher Stunde sollten besser umgebucht oder anders geplant werden, erklärte am Freitag das Bundesinnen­ministerium.


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