Bahnstrecke Ansbach–Triesdorf wird auf moderne Stellwerks- und Signaltechnik umgerüstet


Die Deutsche Bahn wird in Ansbach und in Triesdorf (Bayern) die zwei in die Jahre gekommenen Stellwerke zu elektronischen Stellwerken (ESTW) umbauen.

Dazu werden die Strecken Ansbach–Triesdorf und Leutershausen-Wiedersbach–Ansbach–Wicklesgreuth mit moderner Leit- und Signaltechnik ausgerüstet und der Bahnübergang in Kleinbreitenbronn (Stadt Merkendorf) erneuert.

Am 3. Mai startet die Bauphase mit Baggerarbeiten im Bahnhof Ansbach. Hier entsteht das neue zentrale Stellwerk mit einem Bedienplatz, von dem aus Fahrdienstleiter auch das neue Stellwerk in Triesdorf elektronisch steuern. Es folgen umfassende Kabelarbeiten entlang der Strecke, bei denen Weichen und neu errichtete Signale an die moderne Signal- und Stellwerkstechnik angeschlossen werden. Die Inbetriebnahme aller Maßnahmen ist für das 2. Quartal 2022 geplant. Die Bahn weist darauf hin, dass Baulärm trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte nicht gänzlich zu vermeiden sei.


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Der Bund stellt 500 Millionen Euro für moderne Stellwerkstechnik aus dem Konjunktur­programm zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie bereit. Innerhalb kürzester Zeit soll in insgesamt sieben Projekten die vorhandene Stellwerks- und Bahnübergangs­sicher­ungs­technik durch digitale Stellwerkselemente modernisiert werden.


| Titelfoto: DB AG / Volker Emersleben |