Neun Gebiete im Raum Nürnberg für künftiges ICE-Werk in engerer Auswahl


Für das neue Nürnberger ICE-Werk der Deutschen Bahn kommen derzeit neun mögliche Standorte in Betracht.

In den letzten Monaten hatte das Unternehmen die Flächensuche ausgedehnt und mögliche Standorte anhand verschiedener Kriterien miteinander verglichen. Auch die Flächenplanung für das neue Werk wurde geprüft und optimiert. So wurde der Längenbedarf für das Werksgelände von zunächst 5,5 km auf rund 3,2 km reduziert, wie eine Bahnsprecherin am Donnerstag mitteilte.

Mögliche Standorte, die die notwendigen Voraussetzungen laut der Bahn erfüllten, finden sich in Allersberg/Pyrbaum, Nürnberg-Altenfurt/Fischbach, das ehemalige Munitionslager (MUNA) Feucht sowie das Gebiet südlich der MUNA. Aber auch Gebiete bei Heilsbronn, Müncherlbach, Raitersaich, Mimberg und Ezelsdorf befinden sich derzeit in der engeren Auswahl. In den kommenden Monaten sollen die neun Gebiete eingehender geprüft und bewertet werden.


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Für den Ausbau der Fernverkehrsflotte plant die Deutsche Bahn im Raum Nürnberg den Bau einer neuen ICE-Werkstatt. Die Inbetriebnahme soll 2028 erfolgen; 450 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Für das Vorhaben sind Investitionen von rund 400 Millionen Euro vorgesehen. Das neue Werk soll nach der Fertigstellung zu 100 Prozent CO2-neutral betrieben werden. Bis zu 25 ICE-Züge pro Tag sollen dort gewartet und repariert werden.


| Titelfoto: DB AG / Hartmut-Joachim Sigrist (Archiv) |