Transportverlagerung auf die Schiene – Eckes-Granini spart 50.000 Lkw-Kilometer


Der Fruchtsafthersteller Eckes-Granini verlagert einen Teil seiner Waren auf die umweltfreundliche Schiene und spart künftig 50.000 Lkw-Kilometer pro Jahr ein.

Per Lastwagen werden die Saftflaschen in speziellen 45-Fuß-Containern auf kurzem Weg von den Produktionsstandorten Bröl/Hennef sowie Bad Fallingbostel zu den Terminals Köln Eifeltor bzw. Hamburg Billwerder gefahren und dann im Kombiverkehr auf den Güterzug verladen, teilte das in Nieder-Olm ansässige Unternehmen mit. Am Zielbahnhof angekommen erfolgt der Nachlauf dann wieder über den Straßenweg. Die Möglichkeit für den innerdeutschen Transport auf der Schiene wurde gemeinsam mit DB Cargo erarbeitet.

„Um unsere CO2-Emissionen weiter zu reduzieren, setzen wir da, wo es aufgrund der Lieferzeit und Infrastruktur möglich ist, auf die Schiene“, sagte Steffen Riedel, Logistikleiter von Eckes-Granini Deutschland. Mit der Verlagerung auf die Schiene ließen sich bis zu 40 Prozent der Treibhausgas-Emissionen einsparen, führte Riedel aus.


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Weil sich aber der Straßentransport per Lkw nicht gänzlich vermeiden lässt, setzt das Unternehmen künftig zudem auf flüssiggasbetriebene Trucks in der Logistikflotte. Damit sollen zusätzliche Einsparungen von ca. 20 Prozent CO2-Emissionen sowie rund 60 Prozent an Stickoxiden erreicht werden. Eigenen Angaben zufolge arbeitet Eckes-Granini an allen drei Produktionsstandorten in Deutschland seit 2019 klimaneutral. Außerdem sei der systematische betriebliche Umweltschutz bereits seit Anfang der 1990er Jahre ein erklärtes Ziel des Unternehmens.


| Titelfoto: Eckes-Granini / DB AG / Wolfgang Klee |