Vias-Züge verkehren wieder auf rechter Rheinstrecke


Die Nahverkehrszüge der Linie RB10 (RheingauLine) des Bahnunternehmens Vias verkehren seit Samstagmorgen wieder auf dem Regelweg.

Rund sieben Wochen nach dem Hangrutsch an Europas meistbefahrener Güterzugtrasse hat die Deutsche Bahn die rechtsrheinisch verlaufende Bahnstrecke teilweise wieder freigegeben. Seit dem 1. Mai steht zwischen den Bahnhöfen Kaub und Kamp-Bornhofen wieder ein Gleis zur Verfügung, teilte Vias am Samstag mit.

Wie das private Bahnunternehmen informiert, könnten am Wochenende alle Zugfahrten zwischen Kaub und Koblenz durchgeführt werden. Ein Schienenersatzverkehr ist daher nicht mehr nötig. Aufgrund der eingleisigen Betriebsführung komme es aber noch zu Verspätungen von 5 bis 10 Minuten. Zudem müssen sich Reisende von Montag bis Freitag (3. bis 7. Mai) auf einen eingeschränkten Betrieb einstellen. In gut einer Woche, am 9. Mai, soll auch das zweite Gleis wieder freigegeben werden. Dann sei wieder mit einem regulären Zugbetrieb zu rechnen.


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Am 15. März waren bei Kestert nahe des Loreley-Felsens tonnenschwere Schieferplatten auf die rechtsrheinischen Gleise gestürzt. Der Personenverkehr auf der Strecke Wiesbaden–Koblenz war daher wochenlang unterbrochen und wurde durch Busse ersetzt. Güterzüge mussten über andere Strecken umgeleitet werden.


| Titelfoto: Vias (Archiv) |