120 Reisende müssen ICE nach Oberleitungs­schaden verlassen


Ein Oberleitungsschaden bei Witten in Nordrhein-Westfalen hat am Samstagnachmittag zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr geführt.

Nach ersten Ermittlungen war es dort zum Bruch eines Auslegers gekommen, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Ein ICE kollidierte mit der abgerissenen Oberleitung und kam nach einer Schnellbremsung zum Stehen. Im Zug befanden sich laut Polizeiangaben etwa 120 Reisende, die später in einen Ersatzzug evakuiert wurden. Verletzt wurde niemand.

Die Bahnstrecke musste aufgrund des Vorfalls für mehrere Stunden gesperrt werden, so dass es zu erheblichen Verspätungen für nachfolgende Züge kam. Der Schaden am Ausleger der Oberleitung wurde vermutlich durch einen Kurzschluss ausgelöst, den ein Vogel verursacht hatte.


| Titelfoto: Bundespolizei |