NRW stellt zehn Millionen Euro für Videotechnikausbau an Bahnhöfen bereit

Videoüberwachung im Bahnhof | Foto: DB AG / Volker Emersleben

Das Land Nordrhein-Westfalen hat angekündigt, bis 2024 zusätzlich zehn Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, um 100 Bahnhöfe mit moderner Videotechnik auszurüsten.

Nach Angaben des Verkehrsministeriums sei das Ziel, die Sicherheit für die Pendler deutlich zu erhöhen. „Deutschland muss wieder Bahnland werden. Dafür brauchen wir Bahnhöfe, die gute Orte sind. Moderne Videotechnik hilft uns, dass sich Fahrgäste noch sicherer fühlen“, sagte NRWs Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU). In einem Bericht an den Landtag hieß es, dass die Videokameras „eine abschreckende Wirkung hinsichtlich Vandalismus und anderer Delikte entfalten sowie der Kriminalitätsaufklärung dienen“ sollen.

Zu den Bahnhöfen, die mit neuen Kameras ausgestattet werden sollen, gehören die Hauptbahnhöfe Oberhausen, Gütersloh und Siegen sowie mehrere Standorte in Köln, unter anderem Köln-West, Worringen und Nippes. Laut dem Bericht an den Landtag liegen die Kosten pro Standort zwischen 80.000 und 300.000 Euro, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Die Bundespolizei soll teilweise Live-Zugriff auf die neuen Kamerasysteme bekommen.