EVG-Vize begrüßt zweiten Corona-Rettungsschirm

EVG-Vize Martin Burkert | Foto: EVN

Der stellvertretende Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Martin Burkert, hat die Ankündigung zur Bereitstellung eines zweiten Rettungsschirms für den öffentlichen Personennahverkehr begrüßt.

Insgesamt geht es dabei um zwei Milliarden Euro, jeweils zur Hälfte von Bund und Ländern. Diese Gelder müssten nun zügig ausgezahlt werden, so der EVG-Vize. Außerdem bekräftigte Burkert die Forderung der Gewerkschaft, dass die gesamten Pandemie-Schäden zu 100 Prozent von den Bundesländern aufgefangen werden müssten.

Dieser zweite Rettungsschirm ist notwendig, da die Gelder aus dem ersten Rettungsschirm aufgebraucht seien. „Mit dem ersten Rettungsschirm konnten die pandemiebedingten Ausfälle bei den Unternehmen ausgeglichen werden. Doch die Pandemie dauert und die Beschäftigten im ÖPNV und SPNV halten die Mobilität weiter aufrecht (…) – auch in Zeiten bundesweiter nächtlicher Ausgangssperren“, so Burkert. Dies sei beispielsweise für systemrelevante Berufsgruppen „gewollt“ und „notwendig“.


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Im vergangenen Jahr hatte der Bund bereits 2,5 Milliarden Euro im Rahmen eines ersten Corona-Rettungsschirms für den Nahverkehr bereitgestellt. Das Geld floss zusätzlich zu den jährlichen Regionalisierungsmitteln, mit dem die Länder und Verkehrsverbünde Verkehrsangebote bestellen können.