Deutsches Technikmuseum öffnet mit besonderem Highlight

Im Deutschen Technikmuseum in Berlin können Interessierte ab Juni ein 1:1-Modell des neuen U-Bahn-Typs besichtigen | Foto: SDTB / Malte Scherf

Wenn das Deutsche Technikmuseum in Berlin Anfang Juni wieder seine Tore öffnet, bietet es ein besonderes Highlight: Neben historischen Fahrzeugen können Museums­besucher dann auch ein 1:1-Modell des künftigen U-Bahn-Typs erkunden.

Mit der Ausstellung des sogenannten Mock-ups, einem Vorführmodell des Endwagens der Baureihe JK, können sich Interessierte einen handfesten Eindruck vom neuen Fahrzeugtyp machen, noch bevor ein erster Zug überhaupt gebaut ist. Der präsentierte Wagenkasten des begehbaren Modells ist aus Holz gefertigt und enthält im Innenraum Sitze, Haltestangen, Beleuchtung und eine Fahrerkabine. Darüber hinaus ist der Zug auf der → Internetseite der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bereits jetzt in Form eines 360°-Modells auch virtuell begehbar.

Gebaut werden die neuen Züge vom Schienenfahrzeugbauer Stadler am Standort in Berlin-Pankow. Die ersten Fahrzeuge der neuen U-Bahn-Baureihe sollen voraussichtlich im vierten Quartal 2022 für Testfahrten zur Verfügung stehen. Für die BVG besteht die Möglichkeit, bis zu 1.500 Wagen der neuen Baureihe J/JK bis 2032 bei Stadler zu beschaffen. Zum Vergleich: Derzeit verfügt die BVG insgesamt über 1.300 U-Bahn-Wagen verschiedener Baureihen.

Mit der Wiedereröffnung des Technikmuseums wird neben dem Mock-up auch ein Wagen der Baureihe A1 von 1908, das älteste in Deutschland erhaltene U-Bahn-Fahrzeug, zu sehen sein.