Flixtrain baut Zugangebot mit neuen Linien deutlich aus

Flixtrain im Hauptbahnhof Münster, unterwegs von Hamburg nach Köln | Foto: Imago / Rüdiger Wölk (Archiv)

Der Bahn­konkurrent Flixmobility baut sein Fernzug­angebot weiter aus. Neben den bekannten Strecken sind die grünen Züge bald auch auf neuen Linien unterwegs.

Zusätzlich zur neuen Zugverbindung München–Frankfurt ab dem 18. Juni startet FlixTrain zum 17. Juni seine erste Nachtlinie von der bayerischen Landeshauptstadt über Berlin nach Hamburg. Auch die bestehenden Linien Hamburg–Köln und Köln–Berlin bleiben Teil des Angebots und fahren bereits zu Pfingsten ab dem 20. Mai, wie Flixmobility am Dienstag mitteilte. Im Juni soll auch der Verkehr auf der Relation Stuttgart–Berlin wieder anrollen. Durch den Ausbau des Angebots wird das FlixTrain-Netz auf insgesamt rund 40 Städte erweitert.

Der Betrieb zwischen Hamburg und Berlin startet am 27. Mai. Damit seien die grünen Fernzüge erstmals Teil des Taktverkehrs zwischen den beiden größten deutschen Städten, teilte eine Unternehmenssprecherin mit. „Unsere Züge sind auf dieser Strecke in etwa so schnell wie die ICEs unseres Mitbewerbers“, sagte Flixmobility-Chef André Schwämmlein. Künftig hätten Reisende die Wahl, welchen Zug – ob ICE oder Flixtrain – sie nehmen möchten. „Umso schöner, dass wir mit modernen Zügen, erschwinglichen Preisen und schnellen Reisezeiten eine hervorragende Alternative darstellen“, betonte Schwämmlein.

Außerdem bezeichnete der Flixmobility-Chef den Start der neuen Verbindungen von und nach München als „Meilenstein“, weil man damit „alle Regionen Deutschlands“ an das eigene Zugnetz angebunden habe.

Mit den neuen Linien werden künftig 16 weitere Städte angefahren, darunter Aschaffenburg, Augsburg, Bamberg, Bremen, Erlangen, Jena, Kiel, Naumburg, Nürnberg, Saalfeld und Würzburg.