Alstom verzeichnet Rückgang bei Nettogewinn und Aufträgen – mit Bombardier-Integration „auf Kurs“

Firmenlogo des Zugherstellers Alstom | Foto: Alstom

Der französische Zug- und Bahntechnikhersteller Alstom verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr (April 2020 bis März 2021) einen Rückgang beim Nettogewinn.

Unterm Strich wurde ein Ergebnis von 247 Millionen Euro erzielt, nachdem Alstom ein Jahr zuvor noch 467 Millionen erwirtschaftet hatte. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bei den Aufträgen verbuchte Alstom 9,1 Milliarden Euro – ein Minus von 14 Prozent, wodurch sich ein Auftragsbestand von 74,5 Milliarden Euro ergab. Der Umsatz legte um 7 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zu. In die Jahresbilanz eingeflossen sind auch die Zahlen seit der Übernahme des Konkurrenten Bombardier Transportation Ende Januar. Bei der Integration der früheren Bombardier-Zugsparte sei man „voll auf Kurs“, hieß es.

Konzernchef Henri Poupart-Lafarge verwies darauf, dass sich Alstom ungeachtet der Corona-Pandemie in der zweiten Jahreshälfte verschiedene Großaufträge sichern konnte und sich die Geschäfte trotz aller Beeinträchtigungen widerstandsfähig gezeigt hätten.