Über drei Promille: Betrunkener Mann will ICE nicht verlassen

Bundespolizisten vor einem ICE im Bahnhof | Foto: Bundespolizei (Symbolbild)

Bundespolizisten mussten einen betrunkenen Mann am späten Donnerstagabend am Bahnhof Hamburg-Harburg aus einem ICE holen.

Der Mann war erst beim Halt am dortigen Bahnhof in den Zug eingestiegen und wollte diesen nicht mehr verlassen, wie ein Bundespolizeisprecher mitteilte. Ein Zustieg kurz vor der Endstation Hamburg Hauptbahnhof war jedoch nicht erlaubt. Auch einen Fahrschein besaß der Mann nicht.

Nachdem der 30-Jährige den Aufforderungen des Zugpersonals nicht Folge leisten wollte, mussten Beamte der Bundespolizei den Fahrtausschluss durchsetzen. „Beim Eintreffen der Streife war der Mann nicht mehr ‚verkehrsfähig‘. Er konnte nicht mehr eigenständig gehen und wurde gestützt aus dem Zug verbracht“, so der Polizeisprecher.

Bei dem Mann wurde ein Atemalkoholwert von 3,16 Promille gemessen. In einer Gewahrsams­zelle der Bundespolizei konnte der 30-Jährige seinen Rausch ausschlafen.