Deutsche Bahn startet Impfung der eigenen Beschäftigten

Erste Beschäftigte der Deutschen Bahn werden geimpft | Foto: DB AG / Pierre Adenis

Bei der Deutschen Bahn können sich Mitarbeitende seit Mittwoch impfen lassen. Hierzu wurde das erste eigene Impfzentrum in Berlin eröffnet.

Am Berliner Hauptbahnhof können sich ab sofort die ersten Lokführer:innen Zugbe­gleiter:innen, Fahrdienstleiter:innen und Mitarbeitende in anderen systemrelevanten Funktionen impfen lassen, teilte die Deutsche Bahn mit. Der Berliner Senat hat dem Unternehmen dafür zunächst 1.000 Dosen Impfstoff im Rahmen eines Pilotprojektes bereitgestellt.

Bei der Bahn seien mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland systemrelevant, heißt es vom Konzern. Viele Mitarbeitende gehörten zur Gruppe 3 der Coronavirus-Impfverordnung. Sobald Impfstoffe bundesweit für Betriebsärzte verfügbar sind, will das Unternehmen seinen Beschäftigten an insgesamt 19 Standorten Impfungen anbieten.

„Wir freuen uns, dass wir mit den Impfungen durch Betriebsärzte einen Beitrag zur Über­windung der Corona-Pandemie leisten können“, sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler. „Das Impf-Engagement der Deutschen Bahn für ihre Mitarbeitenden begrüße ich außerordentlich“, betonte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci.

Die Impfzentren der Deutschen Bahn befinden sich künftig in den Städten Karlsruhe, München, Nürnberg, Berlin (2), Bremen, Hamburg (2), Frankfurt/M., Kassel, Rostock, Hannover, Köln, Duisburg, Mainz, Saarbrücken, Leipzig, Magdeburg und Erfurt. Darüber hinaus sollen Impfungen künftig auch im Rahmen der regulären Eignungs- und Vorsorgeuntersuchungen möglich sein. Mitarbeitende müssten dann keine gesonderten Impftermine mehr buchen.