Fernverkehr der Deutschen Bahn verzeichnet stabile Pünktlichkeit im Monat April

Ein ICE der Deutschen Bahn | Foto: Imago / Ralph Peters

Die Fernzüge der Deutschen Bahn waren im April nur geringfügig pünktlicher als noch im Vormonat.

Im vergangenen Monat erreichten 81,4 Prozent der ICE- und Intercity-Züge ihr Ziel ohne größere Verzögerung, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Das waren 0,3 Prozentpunkte mehr als im März. Im April im Vorjahr, zu Beginn der Corona-Krise, lag der Wert hingegen bei 88,6 Prozent und damit 7,2 Prozentpunkte über der jetzigen Pünktlichkeit. Grund dürften damals die sinkenden Fahrgastzahlen und eine pandemiebedingte niedrigere Taktung der Züge gewesen sein.

Auch jetzt fahren noch deutlich weniger Menschen mit dem Zug als vor der Pandemie. Die Bahn betont aber stets, dass die höhere Pünktlichkeit mindestens zur Hälfte auch auf ein verbessertes Baustellenmanagement sowie eine vergrößerte Flotte zurückzuführen ist.


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Aus Sicht der Bahn gilt ein Zug als pünktlich, wenn die planmäßige Ankunftszeit 6 Minuten nicht überschreitet. In die Statistik fließen jeden Monat alle Verkehrshalte der mehr als 20.000 Fahrten im Fernverkehr und der rund 780.000 Fahrten im Regional- und S-Bahnverkehr ein. Ausgefallene Züge werden nicht erfasst.