Grenzübergreifende Schienenprojekte mit Frankreich

Weiche einer Bahnstrecke | Foto: Pixelio / Kurt Michel

Das Bundesverkehrsministerium beteiligt sich nach Angaben der Bundesregierung an Studien zur technischen Machbarkeit und wirtschaftlichen Analyse des grenzüber­schreitenden Schienenprojektes Freiburg–Colmar (Frankreich).

Auch beabsichtige das BMVI, sich an der Untersuchung zur Machbarkeit der Reaktivierung der Eisenbahnverbindung Rastatt–Hagenau (Frankreich) zu beteiligen, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Für die Reaktivierung der Strecke zwischen Freiburg und Colmar führten der französische Netzbetreiber SNCF Réseau und die DB Netz AG eine erweiterte Grundlagenplanung einschließlich einer sozio-ökonomischen Bewertung durch. „Dabei werden mögliche Betriebskonzepte gemeinsam in Frankreich und Deutschland erarbeitet“, teilt die Regierung mit.

Im Zusammenhang mit der Studie Freiburg–Colmar sind den Angaben zufolge vom Bund bislang Zahlungen in Höhe von 63.535 Euro erfolgt. Insgesamt seien für grenzübergreifende Schienenprojekte mit Frankreich seit 2011 Bundesmittel in Höhe von 314,2 Millionen Euro bereitgestellt worden.


hib