Neun Tote nach Bluttat auf Stadtbahngelände in Kalifornien

Stadtbahndepot der Santa Clara Valley Transportation Authority (VTA) in San José, Kalifornien | Foto: Imago / Xinhua

Bei einer Bluttat in einem Stadtbahn­depot im US-Bundesstaat Kalifornien sind am Mittwoch neun Menschen durch Schüsse gestorben, eine weitere Person sei in „kritischem Zustand“ verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der mutmaßliche Schütze, bei dem es sich um einen 57-jährigen Mitarbeiter des Unter­nehmens gehandelt haben soll, habe sich nach der Tat selbst getötet. Ereignet hatte sich die Tragödie auf dem Betriebsgelände der Nahverkehrsgesellschaft Santa Clara Valley Transportation Authority (VTA) in San José. Die Schüsse seien am Mittwochmorgen (Ortszeit) beim Schichtwechsel gefallen, berichten verschiedene Medien. Am Tatort seien außerdem mehrere Sprengsätze gefunden worden. Zudem habe es am frühen Morgen ein Feuer im Wohnhaus des Tatverdächtigen gegeben. Das Tatmotiv war zunächst unklar.

Mit der jetzigen Tat wird die Debatte um härtere Waffengesetze erneut angeheizt. US-Präsident Joe Biden sprach laut einer Mitteilung des Weißen Hauses von einer „schrecklichen Tragödie“. Er wolle nun abermals den Kongress zu sofortigen Maßnahmen drängen, um „die Epidemie von Waffengewalt“ in den USA zu beenden, hieß es.