Autozug verliert Fahrrad, Steinwürfe auf Baumaschinen und andere Polizeimeldungen

Ein Autozug auf dem Hindenburgdamm | Foto: Pixabay (Symbolbild)

Polizeimeldungen in der Übersicht: Autozug verliert Fahrrad +++ Steinewerfer verursachen Sachschaden an Baumaschinen +++ Bundespolizei rettet Schwan von Bahnstrecke +++ Kuh im Gleis verursacht Zugverspätungen +++

Autozug verliert Fahrrad

Sylt – Am Samstagabend wurde die Bundespolizei über ein überfahrenes Fahrrad auf dem Hindenburgdamm informiert. Eine eingesetzte Streife konnte vor Ort ermitteln, dass dieses sich von einem Pkw, der mit dem Autozug Sylt (RDC) unterwegs war, gelöst hatte. Das Fahrrad wurde in die Gleise geschleudert und von einem nachfolgenden Personenzug überfahren, der von Westerland in Richtung Hamburg unterwegs war. Glücklicherweise verkeilte sich das Fahrrad nicht unter dem Zug. Der Lokführer überprüfte im Bahnhof Klanxbüll den Zug auf Schäden und übergab das zerstörte Fahrrad an einen Kollegen zurück in Richtung Westerland. Die Bundespolizisten konnten die Daten des Fahrzeugführers ermitteln, ihn erwartet jetzt eine Anzeige.

Steinewerfer verursachen Sachschaden an Baumaschinen

Frankfurt am Main – Die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main ermittelt gegen noch unbekannte Täter, die in der Nacht zum Donnerstag für Sachbeschädigungen an mehreren Baumaschinen in einer Baustelle am alten Bahnhof Niederrad in der Donnersbergstraße in Frankfurt am Main gesorgt haben. Die Täter beschädigten, vermutlich mit Schottersteinen, die Scheiben von zwei Bau­maschinen und ein Stromaggregat. Insgesamt entstand ein Sach­schaden in Höhe von etwa 2.500 EUR. Zu den laufenden Ermittlungen sucht die Bundespolizei nach Zeugen (Telefon­nummer 069/130145-1103).

Bundespolizei rettet Schwan von Bahnstrecke

Koblenz – Am Sonntagmittag wurde der Polizei in Koblenz ein Schwan im Gleisbereich der Eisenbahnbrücke Güls gemeldet. Laut einem aufmerksamen Spaziergänger sei der Schwan zuvor in die Oberleitung auf der Eisenbahnbrücke geflogen. Über die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn wurde „Fahren auf Sicht“ für den Bereich der Eisenbahnbrücke angeordnet. Eine Streife der Bundespolizei Trier, Revier Koblenz, konnte den Schwan unverletzt, jedoch völlig benommen und desorientiert, auf der Eisenbahnbrücke bergen und an Angehörige der Tierrettung Koblenz übergeben. Durch die Rettungsmaßnahme erhielt ein Zug 7 Minuten Verspätung.

Kuh im Gleis verursacht Zugverspätungen

Schwerin, Ludwigslust – Eine verletzte Kuh in den Gleisen auf der Bahnstrecke Schwerin–Ludwigslust Höhe Bahnkilometer 39,3 in der Nähe der Ortschaft Lüblow verursachte bereits am Freitagnachmittag zwei Zugverspätungen von insgesamt 118 Minuten. Durch einen Bürgerhinweis wurde die Polizei über eine Kuh im Gleis auf der benannten Bahnstrecke informiert. Der Triebfahrzeugführer des Regionalexpresses 63986 konnte rechtzeitig vor der Gefahrenstelle bremsen und anhalten. Die 109 Reisenden im Zug blieben unverletzt. Eine sofortige Sperrung der Gleise wurde eingeleitet. Nach Eintreffen der Bundespolizeikräfte ergaben erste Ermittlungen, dass die Kuh zusammen mit weiteren Kühen aus einer in unmittelbarer Nähe der Bahnstrecke befindlichen Koppel ausgebrochen waren. Beim Überqueren der Bahnstrecke im Gleisprofil verletzte sich eine Kuh an den Vorderläufen und blieb aufgrund ihrer Verletzungen im Gleisbereich liegen. Die Verletzungen waren so schwerwiegend, dass die Kuh in Absprache mit dem Eigentümer durch einen Jäger von ihren Qualen erlöst wurde. Im Anschluss daran wurde das Tier aus dem Gefahrenbereich entfernt und das Gleis nach 73 Minuten wieder freigegeben. Wie einige Kühe in die Gleise gelangen konnten, wird nunmehr ermittelt.