Flixmobility kündigt weitere Expansion im Bus- und Zuggeschäft an

Flixbus-Logo auf einem Reisebus | Foto: Flixmobility

Der Fernbus- und Fernzugbetreiber Flixmobility will expandieren und hat dazu in einer weiteren Finanzierungsrunde 650 Millionen US-Dollar (mehr als 532 Millionen Euro) eingesammelt.

Mit den zusätzlichen Finanzmitteln will das Unternehmen unter anderem seine Position in den bestehenden Märkten weiter ausbauen. Bei dem Geld handelt es sich nach eigenen Angaben sowohl um Kredite als auch um Kapital von Investoren, teilte Flixmobility am Mittwoch mit. Damit steige die Bewertung des Unternehmens nun auf drei Milliarden US-Dollar. „Mit der abgeschlossenen Finanzierung sind wir für zukünftige internationale Wachstums- und Expansionspläne mit Flixtrain und Flixbus gut aufgestellt“, sagte Flixmobility-Mitbegründer Jochen Engert.

„Wir gehen jetzt in die Offensive. Unser klares Ziel ist es, in allen Märkten, in denen wir präsent sind, Marktführer zu werden. Das gilt auch für junge Märkte wie Großbritannien und Portugal oder die USA, wo wir derzeit noch die Nummer zwei oder drei sind“, ergänzte Flixmobility-Chef André Schwämmlein. Weiter zulegen will das Unternehmen aber auch in Frankreich, Osteuropa und der Türkei.


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Flixmobility hat sich mit seiner Marke Flixbus in Deutschland zum Marktführer unter den Fernbusanbietern entwickelt. Außerdem betreibt das Unternehmen die Fernzugmarke Flixtrain und steht damit in Konkurrenz zur Deutschen Bahn, auch wenn der Marktanteil im Vergleich hier noch sehr gering ist. Während der Coronakrise hatte Flixmobility seine Dienste zwei Mal für mehrere Monate eingestellt. Seit Ende März sind die Busse nun wieder unterwegs. Im Mai wurde zudem wieder der Betrieb auf den ersten Zugverbindungen aufgenommen, ab Mitte Juni kommen weitere hinzu. Außerdem hat das Unternehmen Anfang Mai seine erste Zuglinie in Schweden gestartet.