NEB bleibt Regionalbahn-Betreiber im Netz Ostbrandenburg

Ein Dieseltriebwagen vom Typ Pesa Link | Foto: NEB

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat den Zuschlag im Wettbewerbs­verfahren Netz Ostbrandenburg für weitere zwölf Jahre an die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) erteilt.

Der neue Vertrag startet im Dezember 2024 und umfasst Verkehrsleistungen von jährlich rund 6,7 Millionen Zugkilometer. Mit dem erteilten Zuschlag setzen die Länder Brandenburg und Berlin als Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr eine verbesserte Anbindung der Region in der Fläche auf den Regionalbahnlinien in sechs Landkreisen und einer Großstadt im Norden und Osten Brandenburgs um, teilte der Verkehrsverbund mit.

Das künftige Angebot soll für die Fahrgäste durch Taktverdichtungen und neue Service­standards deutlich verbessert werden, heißt es. Auch sollen neue Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Vorgesehen seien insgesamt 42 Züge, davon 26 batterieelektrische Fahrzeuge vom Typ Siemens Mireo Plus B. Des Weiteren sollen 16 Dieseltriebwagen vom Typ Pesa Link eingesetzt werden, elf Gebrauchtfahrzeuge und fünf Neufahrzeuge.


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Das Netz umfasst auch künftig die Linien RB12 Berlin Ostkreuz–Oranienburg–Templin Stadt, RB25 Berlin Ostkreuz–Werneuchen, RB26 Berlin Ostkreuz–Müncheberg(Mark)–Kostrzny, RB35 Fürstenwalde(Spree)–Bad Saarow Süd, RB36 Frankfurt(Oder)– Beeskow–Königs Wusterhausen, RB54 (Berlin Gesundbrunnen/Lichtenberg–)Löwenberg(Mark)–Rheinsberg (Mark), RB60 Eberswalde–Wriezen–Frankfurt (Oder), RB61 Schwedt(Oder)–Angermünde, RB62 Angermünde–Prenzlau und RB63 Eberswalde–Joachimsthal.